04.08.18 - 11. Glacier 3000 Run (Schweiz)

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Geschrieben von: Michael Scheele

glacier3000 zielZiel des diesjährigen Sommerurlaubs der Familie Scheele war mal wieder das Berner Oberland in der Schweiz. "Zufällig" fand dort auch wieder eine Laufveranstaltung statt. Im bekannten Ski- und Prominenten-Ort Gstaad startete am Samstag um 10.00 Uhr der 11. Glacier 3000 Run. Für den TUSEM war Glacier-Debütant Michael Scheele mit dabei. Es galt, eine 26,2 km lange Strecke zu bewältigen, die zusätzlich mit 2015 Höhenmetern gespickt war.

Zum Startschuss schien die Sonne schon gnadenlos bei windstillen 26 Grad. Die ersten 15 km ging es relativ flach durch die Voralpenlandschaft. Es gab kaum Wald oder andere Gelegenheiten, im Schatten zu laufen. Die Sonne brannte. Kurz vor KM 16 bei der Gondelstation Reusch, welche auch einer von 5 richtigen Zuschauerpunkten war, war auch Schluss mit Lust und Körner sparen. Es ging nur noch in eine Richtung - gnadenlos nach oben bis zum Gletscher.

Auf knapp 2000m Höhe, am nächsten Fanpoint, änderte sich komplett die Landschaft. Die Baumgrenze war erreicht. Von Laufen war schon lange keine Rede mehr. Man sprang nur noch von Felsstück zu Felsstück, wie ein Steinbock. Geröll, loser Schiefer oder Felsen waren der Untergrund. Die ersten noch vorhandenen Schneefelder wurden gestriffen oder durchlaufen. So langsam wurde das Ziel auch greifbar: die Gipfelstation des Scex Rouge auf 2971m Höhe.

Den Gletscher endlich erreicht, war eigentlich schon wieder alles vorbei. Das Gletschersterben könnte man übrigens richtig spüren. Überall bildeten sich Abläufe und Schmelzwasser. Man lief durch Eispützen und Schneematsch und dann kam endlich die Treppe mit ihren knapp 100 Stufen zum Zielbereich. Nach 3:47,46 Stunden erreichte Michael als 133. von rund 700 Finishern "topfit" und unversehrt das Ziel.

Die Veranstaltung war super organisiert, ebenfalls für die Angehörigen, die für relativ wenig Franken die Läufer von Punkt zu Punkt mit Shuttlebus und Gondeln ständig begleiten und anfeuern konnten. Highlight am Gipfel ist noch die neue Hängebrücke, welche einen noch auf 3000m zu Fuß führt und bei gutem Wetter einen Blick auf den Mont Blanc bietet.

 Weitere Infos: Veranstalterhomepage

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11.10.202 - 58. Westenergie Marathon

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Geschrieben von: Martin Kels / Stefan Losch

Die Tradition läuft weiter ...

An diesem Sonntag sind immerhin einige Füße in Essen “Rund um den Baldeneysee” gelaufen: Auf Initiative von Westenergie und dem Orga-Team wurde eine “Extrarunde” ausgetragen, die als offizielle 58ste Auflage des Marathon “Rund um den Baldeneysee” gilt. Damit ist trotz Corona die Tradition des ältesten deutschen Marathon ungebrochen.

58 westenergie marathon 2020

Elf Marathonläufer (42,195 Kilometer), fünf Seerundenläufer (18,2 Kilometer) und sechs Staffeln, darunter wieder die Allbau Lichtblicke Staffel und 4 Stadtspiegel Leserstaffeln, waren am Start. Alle Läufer waren eingeladen worden bzw. von Sponsoren und Partnern registriert - eine Anmeldung zur Veranstaltung war nicht möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln wurden sehr genau eingehalten. Vor dem Start und im Ziel wurden Masken getragen; Dusch- oder Massagemöglichkeiten vor Ort entfielen.

Sieger im Marathon wurde Max Podewski (TUSEM Essen) in beachtlichen 2:44:51 Studen, gefolgt von Matt Krahl (TRC Essen 84, 3:05:44) und Jochen Jöhring (Werdener TB, 3:19:48). Die schellste Dame des Tages, Kerstin Henkel aus Essen, war nach 4:00:35 Stunden im Ziel.

Die Seerunde wurde ausschließlich von Westenergie-Mitarbeitern bestritten. Mit deutlichem Abstand lief hier Nick Losacker die schnellste Zeit (1:16:44), gefolgt von Andreas Jägers und André Lemke.

Die Siegerstaffel war die Allbau Lichtblicke Staffel in der Besetzung Max Rendschmidt (Kanu-Olympiasieger), Joshua Windelschmidt (Radio Essen), Waldemar Wrobel (früherer Coach Rot-Weiss Essen) und Thomas Lembeck (Leiter Feuerwehr Essen). Die Staffel benötigte 3:43:34 Stunden, und die Essener Allbau machte ihr Versprechen wahr, pro Minute fünf Euro an die Aktion Lichtblicke von Radio Essen und den NRW-Lokalradios zu spenden. Diese Spende wurde noch auf 1.500 Euro aufgestockt. Wir sagen vielen Dank!

Der TUSEM Essen - gemeinsam mit der Westenergie und Allbau - dankt sehr herzlich für das große (auch mediale) Interesse an der Traditionsveranstaltung und der coronabedingt im kleinen Rahmen ausgetragenen “Extrarunde”. Erklärtes Ziel der Organisatoren und Sponsoren ist definitv, im Jahr 2021 wieder einen vollwertigen Marathon mit Seerunde und Staffelwettbewerb anzubieten.

Weitere Infos: Ergebnisse | Video von Frank Pachura (Laufen in Dortmund)

 

800 Euro für den guten Zweck beim Walking Day

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Geschrieben von: Administrator

Bei herrlichem Herbstwetter fand am 9. Oktober die 17. Auflage des BKK Walking Day statt. Dabei kamen insgesamt 800 Euro für die Stiftung Universitätsmedizin zusammen. Der Betrag setzt sich aus einem Euro je Teilnehmer und einer Aufstockung um 500 Euro durch die BKK Nordwest zusammen. Vielen Dank dafür.

Den kompletten Artikel gibt es hier: https://www.universitaetsmedizin.de/aktuell/bkk-walking-day-2021-800-euro-fuer-den-guten-zweck/

   

Das war der 30. TUSEM Blumensaat-Lauf

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Geschrieben von: Martin Kels / Stefan Losch

Spitzenzeiten und viele strahlende Gesichter

Gute Laufbedingungen, ein 3G-Starterfeld und ein gelungenes Jubiläum mit Rekordzeiten - so lässt sich der 30. Blumensaatlauf am Essener Baldeneysee zusammenfassen. Neben dem überregional bekannten 10-Kilometer-Straßenlauf und dem traditionellen Halbmarathon konnte man in diesem Jahr auch über 5 Kilometer an den Start gehen, allerdings war diese Strecke den jungendlichen Teilnehmern der Regio-Meisterschaften vorenthalten. Die Veranstaltung wurde unter 3G-Kriterien durchgeführt, alle Teilnehmenden waren geimpft, genesen oder aktuell getestet.

start bsl21 10km

Beim 10-Kilometer-Wettkampf waren in diesem Jahr besonders viele Starter aus den Niederlanden dabei, die für rasend schnelle Zeiten sorgten. Ties van den Hurk vom NSAV 't Haasje kam als Erster mit der schnellsten je beim Blumensaatlauf gepackte Zehnerzeit in Ziel - 29:58 Minuten! Ihm folgten Rik Goethals (AV Triathlon - 30:03) und Hassan Abdi (Cifia - 30:11). Der Essener Marathon-Sieger und Lokalmatador Rok Puhar finishte in 30:12 als Vierter. Aufs Treppchen schafften es bei den Frauen Joleen Gedwart (37:03), Charlotte Veitner (37:51) und Katja Tegler (Running Crew Münster, 38:04).

Beim Halbmarathon gab es gute Ergebnisse: Manuel Kruse aus Münster packt die 21,1 Kilometer in nur 1:12:23 - vier Sekunden später kam Alexander Schill ins Ziel. Auch er stammt aus Münster. Beide haben bei der Siegerehrung angekündigt, in Zukunft gemeinsam trainieren zu wollen. Rang 3 belegt Florian Harkämper vom TSV Bayer 04 Leverkusen in 1:13:45. Schnellste Frauen im Halbmarathon wurden Annika Börner vom Ayyo Team Essen (1:20:26) - gefolgt von Angela Moesch von der LG Deiringsen (1:23:09) und Petra Siggemann (1:29:44).

Die Regio-Meisterschaften über 5km gewannen David Drepper (17:41, TLV Germania Überruhr) und Merle Küsters (OSC Waldniel, 20:43). Am schnellsten waren über diese Distanz auch hier wieder 2 Niederländer: die außer Konkurrenz laufenden Teun te Haar (Cifla, 14:53) und Merlyn van der Felden (15:33) nutzen den Wettkampf als Vorbereitung auf ein Qualifikationswettkampf für die Europäischen Meisterschaften.

Die TUSEM Essen Leichtathletikabteilung bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren ganz herzlich. Wir haben alle zusammen eine tolle Veranstaltung in schwierigen Zeiten auf die Beine gestellt. Bis zum nächsten Jahr am 19. November 2022 - dann heißt es wieder "run faster" beim 31. TUSEM Blumensaat-Lauf!

 

18.06.22 - Sommerwaldlauf des TUSEM

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Geschrieben von: Stefan Losch

Klein, aber fein

Als Ersatz für die zweimal pandemiebedingt ausgefallene Waldlaufserie richtete die Leichtathletikabteilung des TUSEM Essen den Sommerwaldlauf aus. Im Angebot waren die Strecken 850m, 3800 m und 7500m, die Mitteldistanz konnte dabei auch gewalkt werden. Knapp 60 kleine und große Laufbegeisterte fanden am Samstag den Weg auf die Margarethenhöhe.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30°C bot der schattige Wald wenigstens etwas Kühlung. Die gezeigten Leistungen können sich aber sehen lassen. Beim Walking-Wettbewerb siegten Sabine Unger (SV Brambauer 50) und Achim Genz (AS Neukirchen-Vluyn). Der Kinderlauf hatte mit Blessing Chima Achibiri eine überlegene Siegerin. Sie benötigte nur 2:54 Minuten. Jonah Halverson vom TUSEM war bei den Jungs der Schnellste. Bei der Mittelstrecke teilten sich Malte Fleischer und Leonard Komp (TLV Germania Überruhr) den Sieg. Heike Kalweit (TSV Victoria Mühlheim) gewann die Frauenkonkurrenz. Die Langstrecke entschieden Pascal Hoppenberg (TUSEM Essen) und Claudia Lang (ohne Verein) für sich.

Der nächste Termin für den Waldlauf steht noch nicht fest. Voraussichtlich Ende Januar 2023 geht es wieder im gewohnten Rhythmus weiter. Die Ergebnisse findet ihr hier.

sommerwaldlauf kinderlauf sommerwaldlauf mittelstrecke

   

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