TUSEM Essen - Leichtathletik

04.12.22 - 39. Aachener Winterlauf

Geschrieben von: Stefan Losch

aachener winterlauf 2022Nach 2 Jahren Corona-Pause und einem Nachholtermin im Frühjahr startete der Aachener Winterlauf wieder an seinem angestammten Termin.

Wegen der durch die Flutkatastrophe zerstörten Brücken am alten Start in Mulartshütte war die Strecke allerdings von 18 km auf 16 km verkürzt, der Start war nun am Sportplatz des VfR Venwegen (alter Kilometer 2). Da durch die Streckenverkürzung ein lästiger Anstieg bei Kilometer 1 entfiel, ging es auf der Punkt-zu-Punkt-Strecke in der Summe bergab, was sich in schnellen Zeiten wiederspiegelte. Zudem war die Strecke, die zu 40% über Feld- und Waldwege führt, im besten Zustand bei allen bisherigen Teilnahmen.

Der Winter hatte Einzug gehalten. Bei Temperaturen um den Nullpunkt ging es um 11 Uhr zusammen mit knapp 1200 weiteren Laufbegeisterten auf die abwechslungsreiche Strecke zurück zum Chorusberg in Aachen. Ohne Ambitionen, aber hochmotiviert gingen die drei Tusemer Matthias Büchel, Claudia Mordas und Stefan Losch an den Start. Mit von der Partie war auch der ehemalige Tusemer Holger Peek.

Ewartungsgemäß schnellster von ihnen war Matthias, der ein starkes Rennen lief und schon nach 57:39 Minuten auf Platz 17 im Gesamteinlauf landete und damit seine Altersklasse M40 gewann. Stefan teilte sich sein Rennen gut ein, überholte ab Kilometer 5 nur noch und kam in sehr zufriedenstellenden 1:03:25 Stunden (3:58er-Pace) mit großer Freude ins Ziel. Dabei verpasste er eine Altersklassenplatzierung in der M50 nur um 14 Sekunden. Claudia erwischte auch einen guten Tag und lief in 1:13:21 Minuten als Gesamtsiegerin in der W55 auf dam Sportplatz der ATG Aachen ein.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage

 

Das war der 31. TUSEM Blumensaat-Lauf

Geschrieben von: Stefan Losch

start blumensaat 2022 klein

Der Blumensaat-Lauf wurde auch in diesem Jahr als Bestzeitenstrecke mehr als gerecht. Um es vorweg zu nehmen: 102 und damit 25% aller Teilnehmer*innen blieben beim 10-Kilometer-Lauf unter der 40-Minuten-Marke, ein wirklich tolles Ergebnis.

In diesem Jahr erwarteten die Teilnehmer kühle Temperaturen knapp über dem Gerfrierpunkt, aber pünktlich zum Start kam die Sonne hervor und der leichte Schneeregen hatte auch ein Ende. Gerne hätten es mehr Teilnehmer*innen werden können, aber vielleicht schreckte auch die Wetterprognose von einem Start ab. Den guten Resultaten sollte dies aber nicht schaden, nur ein leichter, kalter Gegenwind auf dem Rückweg vom Wendepunkt machte einigen Teilnehmern etwas zu schaffen.

Um 12:30 Uhr fiel der Startschuss über 10 Kilometer. Spannend war der Kampf an der Spitze. Bei den Männern setze sich Dustin Karsch vom Osnabrücker TB knapp vor David Valentin (LT Haspa Marathon Hamburg) in 31:03 Minuten mit 3 Sekunden Vorsprung durch. Die Entscheidung fiel dabei erst auf den letzten Metern. Noch 3 weitere Läufer blieben unter 32 Minuten, darunter auch der Drittplatzierte Tim Wagner (Bunert Wuppertal) in 31:22 Minuten.

Bei den Damen setzte sich letztlich Lokalmatadorin Anika Börner (Ayyo Team Essen) in 36:20 Minuten vor der extra aus Ulm angereisten und schon in der W40 startetenden Verena Cerna (SV Tomerdingen, 36:33 Minuten) durch. Dritte wurde Emmanuelle Gerbeaux (Hannover 96) in 36:47 Minuten.

Hervorzuheben ist der Altersklassenweltrekord in der M85 durch Klemens Wittig (LC Rapid Dortmund), der die Weltbestzeit in dieser AK um 2:20 Minuten auf 50:33 Minuten drückte (siehe hier). Klemens kam in der Vergangenheit schön öfters mit Rekorden aus Essen zurück. Wir gratulieren!

Der Halbmarathon war in diesem Jahr zwar nicht so zahlreich, in der Spitze aber ebenfalls gut besetzt. Überlegener Sieger wurde der Zweitplatzierte des Baldeneysee-Marathons, Üzeyir Söylemez (HAN Group GmbH) in 1:07:38 Stunden. Es folgten zwei Läufer aus Münster, Manuel Kruse von der Running Crew Münster in 1:10:08 Stunden vor Alexander Schill (LSF Münster) in glatten 1:11 Stunden.

Bei den Damen ging der Sieg an eine Brasilianerin. Nubia De Oliveira Silva (ohne Verein) war schon nach 1:19:21 Stunden im Ziel. Aber auch die Ergebnisse der Vereinskameradinnen von der Running Crew Münster, Katja Tegler und Anika Fels, waren ausgezeichnet: Sie belegten Platz 2 und 3 in 1:21:01 bzw. 1:23:31 Stunden.

Wir hoffen, dass trotz der fehlenden Nutzung der Sporthalle Kupferdreh und der damit verbunden Umstände alle Teilnehmer*innen zufrieden waren. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmenden, Helfern und den Sponsoren für die Unterstützung. Wir sehen uns hoffentlich spätestens im nächsten Jahr am 18. November 2023 wieder, dann wieder mit der Sporthalle Kupferdreh als Dreh- und Angelpunkt! Bleibt gesund und kommt gut durch die nächsten Monate.

Berichte und Fotos:

https://www.laufreport.de/bericht/1122/essen-blumensaatlauf.htm

 

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