18.11.23 - Das war der 32. TUSEM Blumensaat-Lauf
Geschrieben von: Stefan Losch
Starke Zeiten mit Streckenrekord am Baldeneysee
Die 32. Auflage des TUSEM Blumensaat-Laufs am Südufer des Baldeneysees in Essen war wieder ein voller Erfolg. Trotz mäßigem Wetters (grau, 8°C, leichter Regen, phasenweise etwas Wind) wurden auf der schnellen Strecke wieder Spitzenzeiten erzielt und zahlreiche persönliche Bestzeiten unterboten.
Der 10er war mit 431 Finishern wieder der zahlenmäßig stärker besetzte Lauf. Die Tradition, dass mindestens 100 Läuferinnen und Läufer unter der magischen Grenze von 40 Minuten bleiben konnten, hatte auch in diesem Jahr Bestand (Quote 25%).
Der Sieg 2023 ging an Linus Korsmeier von den Milers Colonia 2020, der sich auf den letzten Kilometern von der Konkurrenz absetzen konnte und in 30:37 Minuten die Ziellinie überquerte. Zweiter wurde Lars Franken von der LG Olympia Dortmund in 31:03 Minuten, auf Platz 3 lief Jan Ortjohann (Triathlon Team Ratingen 08) nach 31:36 Minuten ins Ziel.
Bei den Damen hatte sich schnell eine Dreiergruppe abgesetzt, bei der am Ende Stephanie Breitkreutz vom ASV Duisburg nach 35:13 Minuten die Nase vorn hatte. Auf den Plätzen folgten Sarah Schmitz (ASV Köln) und Lucy Jones (Kraftrunners) in immer noch sehr beachtlichen 35:40 bzw. 36:22 Minuten.
In den Halbmarathon waren in diesem Jahr die NRW-Meisterschaften integriert, deren Teilnehmer alleine 128 der insgesamt 320 Finisher stellten. Dadurch wurde die Qualität auf dieser Distanz im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesteigert und es ging an der Spitze ebenfalls rasant zu.
Gesamtsieger und NRW-Meister wurde Jonathan Dahlke vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit neuem Streckenrekord in 1:06:50 Stunden - für ihn vielleicht nur ein schneller Trainingslauf, liegt seine Bestzeit aus dem Jahr 2022 doch bei 1:02:29. Nach dem Ausstieg beim Köln-Marathon 6 Kilometer vor dem Ziel aber ein weiterer Erfolg in seiner Laufkarriere. Richtig schnell waren auch der Zweitplatzierte Sascha von Staa (LC Rapid Dortmund, 1:07:58 Stunden) sowie auf Rang 3 Fred Davies von den Shettleston Harriers in 1:09:17 Stunden. Der Schotte hatte sicherlich die weiteste Anreise am heutigen Tag.
Die schnellsten drei Damen waren innerhalb von einer Minute im Ziel. Hier hatte die Ira Achenbach von der SG Wenden nach 1:22:37 Stunden die Nase vorn und kann sich NRW-Meisterin nennen. Die Zweitplatzierte Lisa Geldermann (USC Bochum) hat nach ihrem Sieg beim Westenergie-Marathon im Oktober weiterhin einen Lauf und konnte ihre PB auf 1:23:00 Stunden drücken. Platz 3 ging an Judith Hacker, ebenfalls von der SG Wenden (1:23:32 Stunden).
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Helfern und Sponsoren und sagen „Auf ein Wiedersehen“ beim 33. TUSEM Blumensaat-Lauf am 23. November 2024!
PS: Einen Fotobericht von Wolfgang Steeg gibt es auf runnersworld.de
27.04.25 - 39. Haspa Marathon Hamburg
Geschrieben von: Michael Scheele
Der Hamburg Marathon 2025 war ein Lauf der Superlative bis in das kleinste Detail. Es gab fast 12.000 Marathon- und 4.000 Halbmarathon-Finisher, dazu noch ein riesiges Feld an Staffeln. Die Organisation war mega. Die Läufermassen zu versorgen glich einem Mammutprojekt, vergleichbar mit den glorreichen Zeiten des Karstadt-Marathons im Ruhrgebiet. Riesige Messehallen für Verpflegung, Gepäckabgabe und Duschmöglichkeiten. Selbst bei Regen hätte jeder Teilnehmer ein trockenes Plätzchen gehabt.
Das Wetter war ein Traum, Teilnehmer und Zuschauer wurden mit strahlendem Sonnenschein bei angenehmen 18 Grad begrüßt. Die Stimmung entlang der Strecke war gigantisch - Partystimmung auf 42 Kilometern Länge mit frenetisch anfeuernden Zuschauern am Streckenrand. Ein unglaubliches Feeling, was die Läufer auf der Strecke erleben konnten. Darunter auch zwei Läufer aus Essen: TUSEM Neuzugang Volker Neuhaus und Routinier Michael Scheele.
Volker ging doch etwas angespannt an das Projekt Hamburg, es sollte sein erst dritter Marathon werden. Die Gedanken kreisten im Vorfeld, aber nach der Nervosität kam die Freude. Nach 4:07:05 Stunden war er im Ziel und wurde damit 328. M55 und insgesamt 6507ter. Für Michael war es bereits Marathon Nr. 126 in der Sammlung. Er bekam seine Medaille nach 4:28:31 Stunden um den Hals gehängt und belegte den 747. Platz in der M45 und Gesamt 8662.
Beide fuhren geflasht nach Hause und müssen dieses Erlebnis erst einmal verdauen. Im nächsten Jahr ist in Hamburg Jubiläum. Der 40. Geburtstag wird mit Sicherheit eine runde Sache.
Weitere Infos: https://haspa-marathon-hamburg.de/
14.09.24 - 9. Welterbelauf Zollverein
Geschrieben von: Stefan Losch
Gut angenommen wurde der diesjährige Welterbelauf auf Zollverein, der bei bestem Laufwetter mit angenehmen Temperaturen über die Bühne ging. Der Startschuss für den Hauptlauf über 10 Kilometer fiel um 17:30 Uhr. Vom TUSEM startete Silke Niehues über den Rundkurs, der 3x zu durchlaufen war. Sie gewann ihre Altersklasse W50 in 42:58 Minuten und lief damit sogar auf Platz 3 in der Frauenkonkurrenz. 263 TeilnehmerInnen wurden im Ziel gezählt. Neben dem Hauptlauf standen noch ein 5-Kilometer-Lauf, der auch gewalkt werden konnte, ein Staffellauf sowie diverse Kinder- und Schülerläufe auf dem Programm, bei denen der TUSEM aber leider nicht vertreten war.
Weitere Infos: Veranstalterhomepage
15.09.25 - 22. Essener Rhein-Herne-Kanal Marathon
Geschrieben von: Michael Scheele / Stefan Losch
Die 22. Ausgabe der Marathons am Rhein-Herne-Kanal in Essen-Dellwig war den Teilnehmern wieder wohlgesonnen. Die insgesamt 73 Finisher auf den Distanzen von 7,1 Kilometern bis hin zum 50-Kilometer-Ultramarathon hatten einen Lauf bei bestem Laufwetter gebucht - anfangs etwas kühl, aber windstill mit später knapp 20 Grad bei einem Sonne-Wolken-Mix. Eine traumhafte Kulisse am Kanal.
Sportlich ging es diesmal wieder richtig ab. Herausragend war die Leistung von Yann Lahser (LC Adler Bottrop), der die 28,4 Kilometer (entspricht 4 Runden) in 1:47:10 Stunden bewältigte, was auf die Marathondistanz hochgerechnet eine Zeit deutlich unter 3 Stunden bedeutete.
Zum anderen bekam Bodo Abenhardt vom 100 MC noch eine kleine Ehrung. Bodo wollte eigentlich an diesem Tag seinen 500. Marathon laufen, hatte es es aber nicht mehr ausgehalten und sein Jubiläum schon vor drei Wochen gehabt. So gab es für die mittlerweile Nr. 508 nachträglich eine Flasche Sekt. Zu erwähnen ist dabei, dass er als "Marathonsammler" immer noch schnell unterwegs ist - 503 Stück wurden von ihm unter 4 Stunden gefinisht!
Den Ultramarathon (50 Kilometer) gewannen zum einen Carina Jochum von den Selbstläufern Altenahr in 4:29:06 Stunden sowie Marc Kretschmer vom Running Club Krefeld, der in 4:39:35 nur erwas langsamer war.
Den klassischen Marathon gewann der Sieger des Deutschlandlaufs 2024 (19 Ultras an 19 Tagen), Jörg Spors von der Feuerwehr Essen, in 3:31:35 Stunden. Die Ersten beim Halbmarathon wurden Stefanie Mehlich in 1:57:40 sowie Ilkay Kirnapci in 1:46:49 Stunden (beide ohne Verein).
Ein Highlight ist noch zu erwähnen: es gab eine Tombola, bei der für den 63. Westenergie Marathon am Essener Baldeneysee (12. Oktober) Freistarts zu gewinnen gab. Bodo hatte Losglück und kann weiter laufen, er gewann den Marathon-Freistart. Der Gewinner der Seerunde (~ 18 km) heißt Lukas Bierschenk aus Gelsenkirchen. Allen Sportlern und Gewinnern an dieser Stelle nochmal einen herzlichen Glückwunsch!
Die nächste Ausgabe der Rhein-Herne-Kanal-Marathons gibt es am 4. Advent (21.12.25). Anschließend kann dann wieder bei Stollen und Lebkuchen gefachsimpelt werden.
Veranstaltungsberichte / Fotos
Impressionen

11.06.10 - Sportabzeichentour 2010
Geschrieben von: Bärbel Mülstegen
Eine kleine Schülergruppe traf sich am 11. Juni im Stadion „Am Hallo", um bei der Sportabzeichentour 2010 das diesjährige Sportabzeichen zu erwerben.
Luisa Maleika, Caroline Jansen, Jelena Panic, Alexander Brodoc, Onyema Weldon, Malte Maleika und Tom Mülstegen sowie die Trainer Robert Dembinski und Bärbel Mülstegen wanderten, begleitet von Radio Essen, von Station zu Station und absolvierten alle leichtathletischen Disziplinen mit Erfolg. Die abschließende Mittelstrecke war auf Grund des drückend warmen Wetters eine echte Herausforderung. Umso schöner, dass auch hier alle jungen Athleten das geforderte Zeitlimit einhalten konnten.
Nun freuen wir uns auf die letzte Disziplin, das Schwimmen. Hoffentlich wieder alle gemeinsam!
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