07.05.23 - 13. Rhein-Herne-Kanal Marathon
Geschrieben von: Michael Scheele / Stefan Losch
Wieder ein großes Jubiläum am Kanal
Am 7. Mai 2023 fand die mittlerweile 13. Auflage des in der Region Essen und darüber hinaus bekannten Rhein-Herne-Kanal Marathons statt. Die Läufer:innen und Walker:innen aus nah und fern hatten früh morgens beim Start am Freibad Hesse schon perfekte Laufbedingungen bei angenehmen und windstillen 14 Grad. Noch tummelten sich ansonsten keine Menschen am Kanal, man hörte nur Vögelgezwitscher und vereinzelt zog ein Binnenschiff seine Bahn auf dem Wasser. Eine traumhafte Kulisse hier bei uns im Ruhrgebiet.
Die 13. Auflage hatte es in sich. Insgesamt waren wieder 69 Finisher zu vermelden, davon ein neues gekröntes Haupt, aber erst einmal zum sportlichen Teil. Trotz der guten Startbedingungen wurde für die Marathonis ganz schön anstrengend im Laufe der Zeit, denn die Sonne zeigte sich und es wurde richtig schwül-warm, was die Teilnehmenden einige Körner kostete. Trotzdem gab es viele gute und flotte Zeiten. Bei den Ultras über 50 Km hatten heute Renata Lüling vom Runing Team Grafenberg in 5:14:30 Stunden und Olaf Ortmann vom VfL Bergheide in 4:58:54 Stunden die Nase vorn. Die schnellsten Marathonis über 42,6 Km waren Aiyanna Hahnen vom LC Duisburg in 3:44:21 und Thomas de Nocker vom TRC Essen 84 in 3:26:16 Stunden. Den Halbmarathon entschied Irmgard Rensmann (SV Bawinkel) in 2:22:20 Stunden für sich. Peter Liebchen vom Werdener TB erreichte als erster Mann das Ziel nach 1:47:29 Stunden.
Mit der schwül-warmen Witterung hatte aber vor allem einer besonders zu kämpfen - Marathon-Urgestein Werner Kerkenbusch (VfL Bergheide). Werner wird in diesem Jahr 76 Jahre alt und wollte seinen 200. Marathon finishen, was ihm auch nach etwas über 7 Stunden gelang. Eine Wahnsinnsleistung bei dem zunehmend doch unangenehmen Wetterbedingungen. Werner wurde im Ziel noch von vielen Teilnehmenden erwartet und gebührend gefeiert und geehrt. Neben vielen Präsenten, einem Pokal und der Jubiläumsurkunde gab es noch eine riesige Torte in Form des Rhein-Herne-Kanals mit original Brücken und Bildern vom Tag. Der glückliche Jubilar sagte müde aber zufrieden, dass "jetzt Schluss mit Marathon ist". Der verdiente Marathonruhestand wird zukünftig mit kürzeren Distanzen genossen.
Auch der TUSEM Essen sagt "Herzlichen Glückwunsch" und wünscht viel Glück und Gesundheit für die Zukunft!
Veranstaltungsberichte
- Bericht von Werner Kerkenbusch (VfL Bergheide)
- Bericht von Ralf Schuster (TC Kray)
- Bericht des 100 MC
Fotos

08.12.23 - 60. Aachener Winterlauf
Geschrieben von: Stefan Losch
Podiumsplätze für die Tusem-Langstreckler!
Wieder ein Veranstaltungsjubiläum! Der von der Aachener TG organisierte Winterlauf ging am zweiten Adventswochenende in seine bereits 60. Auflage. Der Wettergott hatte nach Regenfällen der Vortage ein Einsehen und so waren die Bedingungen mit 8°C und trockenem Wetter (gegen Mittag zeigte sich sogar kurz die Sonne) für einen Dezembertag vergleichsweise gut. Nur ein strammer Gegenwind auf der (weiterhin wegen Brückenschäden) auf 16 km verkürzten Punkt-zu-Punkt Strecke von Venwegen zum Chorusberg machte den Teilnehmenden etwas zu schaffen, die Strecke selbst präsentierte sich in einem vergleichsweise guten Zustand.
Mit dabei - fast schon traditionell waren wieder Matthias Büchel, Claudia Mordas und Stefan Losch, sowie Holger Peek, ein ehemaliger Tusemer. Nach dem Startschuss um 11:00 Uhr ging es erst einmal 5 Kilometer vorwiegend bergab Richtung Kornelimünster, um dann am Eisenbahnviadukt auf die Vennbahn zu wechseln. Das letzte Drittel war dann das anspruchsvollste, es ging über Feld- und Waldwege in einem ständigen Auf und Ab. Und auch wenn alle heute nicht in Bestform waren, lief es doch recht gut. Matthias als erwartungsgemäß schnellster Tusemer des Tages war schnell außer Sicht, während Stefan sich in Schlagweite zu Platz 2 und 3 der Damenkonkurrenz aufhielt. Am Ende verpasste Matthias die Stunden-Marke nur knapp. Er lief auf Gesamtplatz 32 als 2. der M40 nach 1:00:54 Stunden ins Ziel. Stefan ließ den drei schnellsten Damen des Tages "den Vortritt" und finishte nach 1:04:36 Stunden auf Platz 60 und Zweiter der M55 (wobei Platz eins auch unerreichbar gewesen wäre). Claudia komplettierte den Erfolg (wie im Vorjahr) mit einem Altersklassensieg in der W55. Ihre Zeit diesmal: 1:18:36 Stunden. Für alle Finisher gab es nach dem Zieleinlauf zur Belohnung wieder den großen Aachener Printen.
Sieger wurde der WM- und EM-Teilnehmer über 3.000 m Hindernis, Frederik Ruppert vom SC Myhl Leichtathletik, der die Strecke mit neuem Streckenrekord in 48:32 min. bewältigte. Knapp 1.300 Finisher verzeichnete die Jubiläumsausgabe, der Corona-Knick scheint noch nicht überwunden zu sein. Schade, denn die Veranstaltung verdient definitiv mehr Teilnehmer - das Limit liegt bei 2.500 Personen. Wobei es dann auch fast zu voll am Start und im Ziel wäre.
Weitere Infos: Veranstalterhomepage | Video
26.07.08 - EM der Senioren in Ljubljana
Geschrieben von: C.B. + M.G. More Disk More Fun
Zur Zeit finden die 16. Leichtathletik Europameisterschaften der Senioren in Ljubljana/Slowenien statt. Bei diesen Meisterschaften starten 3.693 Atlethen aus 41 Nationen. Am Samstag bestritt Michael Gärtner im Nationaltrikot des DLV seinen Wettkampf und erreichte im Diskuswurf M 45 Platz 10 mit einer im dritten Durchgang erzielten Weite von 35,65m. Für das Finale hätte eine Weite von 37,01m gereicht, eine Leistung, die Michael bereits mehrfach in dieser Saison deutlich übertroffen hat, doch an diesem Wettkampftag war irgendwie "der Wurm drin". Der erste Groll hierüber ist inzwischen verflogen und ein 10. Platz bei einer Europameisterschaft ist ja im Rückblich auf die Saison auch nicht so schlecht. Die Reise und die Veranstaltung waren trotzdem ein einmaliges Erlebnis.
Laufen in Amerika
Geschrieben von: Stefan Losch
TUSEM goes Hollywood...
Ihren Sommerurlaub verbrachten Cita und Burkard auf der anderen Seite des großen Teiches in Kalifornien / USA. Dort starteten die beiden - wie sollte es auch anders sein - bei zwei Volksläufen. Dazu schildert Cita uns dankenswerter Weise ihre Eindrücke:
"Es scheint, als wären die Amerikaner genauso laufverrückt wie wir. Die Wettkämpfe sind sehr ähnlich und dennoch anders als bei uns! So sind die Startgelder meistens höher als in Deutschland, aber die Siegerehrungen wesentlich einfacher und schneller. Man bekommt in den USA häufig (anstelle einer Urkunde und/oder Medaille) ein sogenanntes "Band" mit dem Motiv der entsprechenden Veranstaltung (ähnlich wie beim Reiten).
Auf unserer Rundreise durch Kalifornien hatten wir uns zwei Volksläufe ausgesucht, die zeitlich und örtlich super passten. So liefen wir bereits an unserem
zweiten Urlaubstag 5km entlang der Küste von Santa Barbara. Die Leistungsstärke war etwa vergleichbar derer bei Volksläufen im Ruhrgebiet, so dass für mich ein 1. Platz und für Burkard ein 3. Platz heraussprang. Gefeiert wurde anschliessend an der Strandpromenade von Santa Barbara mit kostenlosem Essen und Trinken, Live-Musik und einem tollen Ausblick auf den Pazifik.
Nur 4 Tage später nahm ich an einem 5 Meilen-Lauf (ca. 8 km) im wunderschönen Golden-Gate-Park in San Francisco teil. Burkard konnte leider nicht mitlaufen (seine Achillessehne schmerzte). Der Golden-Gate-Park ist etwa fünfmal so groß wie die Gruga, mit viel Wald und Wiesen. Da San Francisco nun mal sehr bergig ist, verlief die Strecke zunächst 4 km bergauf und dann - auf gleicher Strecke 4 km - bergab. Auch hier konnte ich den Gesamtsieg der Frauen einfahren, und dies sogar mit Streckenrekord! Super nett waren die amerikanischen Zuschauer und Mitläufer, die mir immer mit "good job, good job" gratulierten und mit denen wir sofort schnell ins Gespräch kamen.
Kurzum : Zwei von vielen schönen Erlebnissen in Amerika!"
Lauftreff am Donnerstag immer ab Fibelweg!
Geschrieben von: Stefan Losch
Ab sofort (16. Januar) startet der Lauftreff am Donnerstag immer pünktlich ab 18:45 Uhr am TUSEM Sportplatz Fibelweg. Somit besteht besonders für die mit dem Auto Anreisenden die Möglichkeit, im Anschluss zu duschen und ggf. in die Gastronomie einzukehren. Der alte Treffpunkt Orangerie wird aber weiterhin angesteuert, wir kommen gegen 18:55 Uhr dort vorbei.
Runde im Winter (ca. 15km): Start Fibelweg / Lührmannstraße / Viertelrunde in der Gruga (Uhrzeigersinn) / "alte" Winterrunde / Dreiviertelrunde in der Gruga / Fibelweg. Damit sind auch die nicht ungefährlichen Straßenquerungen im Innenstadtbereich hinfällig.
Im Hellen (ca. nach der Zeitumstellung) wird es dann direkt durch den Lührmannwald auf die Trasse zur Sommerrunde gehen. Dort können um 18:50 Uhr wie schon praktiziert diejenigen, die nicht direkt zum Sportplatz kommen wollen, aufgesammelt werden.
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