1.050 Euro für Projekte für Krebskranke in der Uni-Frauenklinik
Geschrieben von: PM Stiftung Universitätsmedizin
Förderinitiative Krebskranke in der Uni-Frauenklinik unter dem Dach der Stiftung Universitätsmedizin erhält Unterstützung durch das beliebte Breitensportereignis
Im Herbst lockte der BKK Walking Day wieder viele begeisterte Walkerinnen und Walker auf die Laufstrecke am Essener Baldeneysee, jetzt geht die Freude auf die Bonusrunde: Das Team der Förderinitiative Krebskranke in der Uni-Frauenklinik konnte erneut den 1. Preis der BKK für die größte gelaufene Gesamtstrecke für sich gewinnen und erhielt darüber hinaus einen Euro des Startgeldes pro Teilnehmendem vom Organisator TUSEM Essen. Die Gesamtsumme von 1.050 Euro ermöglicht zusätzliche Projekte für Krebskranke, die die Lebensqualität der Betroffenen fördern.

v.l.n.r.: Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin, Karin Hendrysiak, Pressespre-cherin des BKK-Landesverbandes NORDWEST, Sibylle Marcin, Vorsitzende der Förderinitiative Krebs-kranke in der Uni-Frauenklinik und Dr. Roland Döhrn, 1. Vorsitzender der Leichtathletik-Abteilung des TUSEM Essen.
Der BKK Walkingday ist Jahr für Jahr aufs Neue ein beliebtes Ereignis, das sich viele Breitensportlerinnen und Breitensportler rot im Kalender anstreichen. Denn hier kommt alles zusammen: Freude an der Bewegung, das Flair einer großen Veranstaltung, ein Mehrwert für die eigene Gesundheit und die Unterstützung Krebskranker. „Ausreichend Bewegung wird im Alltag allzu leicht zur Seite geschoben, weil andere Dinge wichtiger erscheinen. Dabei ist körperliche Aktivität das beste Mittel, um beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen“, findet Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des BKK-Landesverbandes NORDWEST. „Beim Walking Day kann jeder selbst spüren, wie gut die Bewegung an der frischen Luft tut.“
Ein Euro des Startgelds von jedem Teilnehmenden ist traditionell für die Förderinitiative Krebskranke in der Uni-Frauenklinik bestimmt. „Es ist uns Jahr für Jahr ein großes Anliegen, mit dem Walking Day die Brücke zwischen der Förderung der eigenen Gesundheit und dem guten Zweck zu schlagen“, erklärt Dr. Roland Döhrn, 1. Vorsitzender der Leichtathletik-Abteilung des TUSEM Essen und Organisator der Ver-anstaltung. Sibylle Marcin, Vorsitzende der Förderinitiative ergänzt: „Die Unterstützung durch den BKK-Walking Day ist für uns eine maßgebliche Unterstützung, um zusätzliche Angebote für Patientinnen auf die Beine zu stellen.“ So finden monatlich Veranstaltungen in der Frauenklinik oder online statt. Die Bandbreite reicht von Patientenseminaren zu medizinischen Themen über Kochkurse bis hin zu Yoga-Schnupperkursen. Die Förderinitiative Krebskranke in der Uni-Frauenklinik hilft damit den Betroffenen in einer schwierigen Lebensphase.
„Wir versichern jedem Teilnehmenden, dass sein Beitrag zu 100 Prozent die Angebote der Förderinitia-tive unterstützt“, sagt Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin. „Die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern und somit Freude und Hoffnung zu schenken, ist eines der besonderen Anliegen der Stiftung. Dazu trägt die Arbeit der Förderinitiative maßgeblich bei.“ Die Förderinitiative Krebskranke in der Uni-Frauenklinik agiert unter dem Dach der Stiftung Universitätsmedizin und ist zur Durchführung ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen. Die Stiftung fördert zusätzliche Projekte und Angebote in den Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre, die über den medizinischen Versorgungsbedarf hinausgehen.
Weitere Informationen zur vielfältigen Arbeit der Stiftung Universitätsmedizin gibt es unter www.universitaetsmedizin.de.
12.01.25 - Egmond Halbmarathon 50. Edition
Geschrieben von: Silke Niehues
Traditionsgemäß geht es für mich schon seit Jahren am 2. Januar-Wochenende mit Freunden nach Egmond. An diesem Wochenende findet dort seit 1973 der Egmonder Halbmarathon statt. Dieses Jahr gab es die 50. Auflage (coronabedingt fielen die Jahre 2020 und 2021 aus). Wir reisen immer schon am Freitag Nachmittag an, beziehen unser Quartier und begutachten dann meist sofort den Wasserstand, denn der ist für den Halbmarathon nicht gerade unwichtig. Die ersten 8 km gehen am Strand entlang bis Castricum und nichts ist unangenehmer, als bei Flut über den Sand zu laufen. Dieser Abschnitt ist eh schon kräftezehrend, aber auch wunderschön und eben besonders.
Samstags verbringen wir dann die Zeit, um beim Radrennen am Strand zuzugucken, die Geschäfte zu durchforsten, abends das eine oder andere Bier oder Rotwein zu trinken, Pizza zu essen und dann am Sonntag gegen 12:30 beim Halbmarathon zu starten. Bis zu 20.000 Starter sind an diesem Tag unterwegs (es gibt auch einen Kinderlauf, einen 10km -Lauf und eben den HM). Auch immer häufiger sind Topp-Läufer hier im Elitefeld am Start. Im letzten Jahr lief hier die Schweizerin Fabienne Schlumpf, dieses Jahr war Richard Ringer im Läuferfeld. Als deutscher „Normal“-Läufer hat man allerdings keine Chance, sich zu platzieren, da man im „Recreatie-Lauf“ starten muss.
Erholung sieht allerdings anders aus. Die ersten 8 km geht es wie gesagt über den Strand. Hier gab es schon Läufe, bei denen einem 6 Windstärken entgegen bliesen und ich nicht sicher war, ob mir Sand, Gischt oder Regen in die Augen fielen. Danach geht es eine Düne hoch und über das Hinterland wieder zurück. Bei km 18 läuft man den Bloedweg hoch, der von einem dann die letzten Reserven fordert. Danach geht es noch einen Schlenker durch den Ort und schließlich wieder zum Leuchtturm hoch. Dieses Jahr war die Flut schon relativ hoch, bis auf ein paar Stellen konnte man aber noch sehr gut über den Strand rennen. Der Wind war recht human und die Sonne schien. Herrlich! Im Hinterland standen dieses Jahr unfassbar viele Zuschauer. Man hat eh immer das Gefühl, dass der ganze Ort an diesem Wochenende auf den Beinen ist, um die Läufer anzufeuern. Mit einer Zeit von 1:37:21 Stunden bin ich sehr zufrieden :-). Nach dem Lauf gibt es dann oft einen letzten niederländischen Imbiss und es geht mit vielen lustigen und schönen Erinnerungen und schweren Beinen wieder nach Hause.
Weiter Infos: Veranstalterhomepage

30.08.25 - TUSEM Ehrungen 2025
Geschrieben von: Stefan Losch
Im Rahmen des TUSEM DAY 2025 wurden auch die Ehrungen der Jubilare, erfolgreichen Sportler und verdienten Mitglieder vorgenommen.
Gerd Zachäus wurde für seine Verdienste um den Verein, insbesondere als langjähriger Cheforganisator des Marathons am Baldeneysee, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft bekam Stefan Losch die silberne TUSEM-Anstecknadel.
Garant für sportliche Erfolge bleibt Claudia Mordas. Sie erhielt die Kurt Brauner Medaille in Silber für den Vizetitel in der Altersklasse W55 bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften (2024) in Hamburg.

21.09.25 - 51. BMW Berlin Marathon
Geschrieben von: Stefan Losch
Claudia Mordas hatte sich als Herbstmarathon wieder einmal den größten deutschen Marathon in Berlin auserkoren. Auf dem schnellen Pflaster an der Spree hatte sie schon viele gute Zeiten laufen können. In diesem Jahr lief es allerdings nicht optimal. Sehr warme Temperaturen machten nicht nur den Spitzenathleten wie Sabastian Sawe zu schaffen, der sicherlich an die 2-Stunden-Marke laufen wollte und am Ende eine 2:02:16 stehen hatte, sondern auch vielen "Freizeitläufern". Für Claudia bedeutete dies, dass sie ihr Ziel in Richtung 3:25 Stunden am Ende mit 3:31:03 Stunden (HM Splits 1:42:12/1:48:52) nicht ganz erreichen konnte. Sie belegte einen respektablen Rang 17 in einer starken W55 (die Siegerin lief 3:05 Stunden).
Weitere Infos: https://www.bmw-berlin-marathon.com/
22.02.26 - 24. Rhein-Herne-Kanal Marathon
Geschrieben von: Michael Scheele / Stefan Losch
Der 24. RHK-Marathon wird in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen starker Zeiten, sondern besonders wegen der Wetterkapriolen im Vorfeld und am Veranstaltungstag.
Noch drei Tage vor dem Start lag die Strecke unter einer rund zehn Zentimeter dicken Schneedecke. Dann setzte Tauwetter ein, verwandelte den Rundkurs in eine Landschaft aus Pfützen und ließ die kühnsten Prognosen ins Kraut schießen. Zwischen Wintereinbruch und Frühlingsanfang schien alles möglich.
Unbeeindruckt der Vorhersagen machten sich 118 Läuferinnen, Läufer und Walker auf den Weg nach Essen-Dellwig, um sich auf dem 7,1 Kilometer langen Rundkurs entlang des Rhein-Herne-Kanals zwischen Essen und Oberhausen der Herausforderung zu stellen. Der Lauf ist längst international: Auch in diesem Jahr reisten wieder Sportlerinnen und Sportler aus Frankreich und Polen an, um dabei zu sein.
Premiere feierte diesmal eine neue Ultramarathon-Distanz. Neben den 50 Kilometern standen erstmals auch 71 Kilometer auf dem Programm – eine echte Bewährungsprobe, die zehn Herren und zwei Damen erfolgreich meisterten.
Für die Ultras begann der Tag bereits um 4:00 Uhr in aller Frühe. Und tatsächlich: Es war trocken. Milde zwölf Grad im Februar – kaum zu glauben. Nur eine Frage schwebte über allem: Wann würde der Himmel seine Schleusen öffnen?
Er hielt dicht – zumindest bis gegen 11:00 Uhr. Da hatten bereits viele ihre Runden beendet und durften sich im Trockenen über ihre Leistung freuen. Später jedoch wurde aus dem Lauf stellenweise ein kleiner Schwimmwettbewerb. Regen und kräftiger Wind forderten den verbliebenen Teilnehmern noch einmal alles ab. Nasse Kleidung und Böen sorgten für klamme Finger und kalte Gesichter.
Doch was blieb, war vor allem eines: gute Laune. Eine besondere Stimmung, getragen von gegenseitiger Motivation und echtem Sportsgeist. Und so wurden trotz aller Widrigkeiten beeindruckende Leistungen erzielt.
Über die 71 Kilometer siegten Daniel Brückner von den Endorphinjunkies in starken 6:32:41 Stunden sowie Nele Eggelsmann von FunVorRun Witten in 8:16:46 Stunden. Die 50-Kilometer-Distanz entschieden Michael Esseling von Adler-Langlauf Bottrop in 4:37:40 Stunden und Isabella Skiba in 5:07:20 Stunden für sich. Den Marathon gewannen Danny Haesters vom VfL Bergheide in 3:51:59 Stunden sowie Petra Ortwin von FunVorRun Witten in 5:03:10 Stunden.
Allen Finisherinnen und Finishern gebührt größte Anerkennung – für Ausdauer, Mut und die Bereitschaft, sich Wind und Wetter zu stellen.
Und wenn am 12. April 2026 das silberne Jubiläum mit der 25. Ausgabe des RHK-Marathons gefeiert wird, dann – da sind sich alle sicher – wird die Sonne über dem Kanal strahlen.
Veranstaltungsberichte
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