TUSEM Essen - Leichtathletik
14.06.15 - 20. Tengelmannlauf
Geschrieben von: Stefan Losch

Nach über 5 Jahren Abstinenz in Mülheim ging es für Stefan Losch mit guten Erinnerungen und in guter Pflichterfüllung - auf einer größeren Laufveranstaltung in der Umgebung auch Flyer von Laufveranstaltungen des TUSEM auszulegen ;-) - zum Tengelmannlauf. Auch dieser Lauf war 2014 von Ela betroffen und konnte im letzten Jahr nur die Schülerläufe ausrichten.
Der Trend der letzten Jahre (wie schon 2013 bemerkt) setzte sich fort. Der Fokus liegt auf einer Breitensportveranstaltung, das umfangreiche Rahmenprogramm lockt auch Familien und Hobbysportler auf das Gelände. Recht schwach besetzt war der 10er in der Spitze. Auch eine Folge der hohen Laufdichte an diesem Wochenende, u.a. der renommierte Sommernachtslauf in Neuss, der stark besetzte Oelder Citylauf oder der "Kekslauf" in Kempen, um nur einige zu nennen!
Auch ohne Ambitionen langte es in diesem Jahr zu seiner zweitbesten Gesamtplatzierung (Platz 4) bei diesem Lauf (mit der schlechtesten Zeit!), aber mit der Holzmedaille und auch einem undankbaren 2. Platz in der AK (nur noch die Ersten bekommen Gutscheine) ging es quasi mit leeren Händen nach Hause. Was aber auch nicht weiter schlimm war, denn das Ziel einer guten Tempoeinheit war mit 36:44 Minuten erreicht. Nach vorne gab's nichts zu bestellen, und von hinten drohte ab Kilometer 5 auch keine Gefahr mehr. Kleine Anmerkung: Zum ersten Mal in seiner Laufkarriere wurde im Ziel der ChampionChip nicht registiert. Mit diesem Problem war er an diesem Tag aber bei weitem nicht der einzige.
Ebenfalls am Start war sein Vereins- und Altersklassengefährte Martin Engel, für den es heute ziemlich gut lief. Ein harter Zweikampf auf der Strecke (wellig mit einem 400m langen Anstieg nach Kilometer 1) um den 3. Altersklassenplatz, der zwar leider verloren wurde, resultierte in einer für ihn und die Strecke beachtlichen 38:20 (Platz 10 gesamt). Claudia Mordas war über 10km im Rahmen des Firmenwettbewerbs mit der Mannschaft der LG Theater Essen am Start. Sie hatte mehr Glück, lief in 43:01 auf Platz 2 der Frauenkonkurrenz und gewann auch ihre Altersklasse W45. Der Abstand zur Erstplatzierten war übrigens bei weitem nicht so groß wie die aktuelle Ergebnisliste ausweist.
Anja Tempelhoff startete knapp 2 Stunden später über 5km. Am Ende ging ihr, mit dem AOK Firmenlauf am Donnerstag noch in den Knochen, etwas die Luft aus, so dass sie ihren zwischendurch erkämpften 3. Gesamtplatz noch abgeben musste, aber mit der für die Strecke guten Zeit von 20:34 und als 2.W45 war sie sehr zufrieden.
Weitere Infos: Veranstalter | Ergebnislink
13.06.15 - 16. LGT Alpin Marathon Liechtenstein
Geschrieben von: Michael Scheele
Urlaubsgrüße aus der Schweiz
Auch in diesem Jahr sendet die Familie Scheele wieder schöne Urlaubsgrüsse aus der Schweiz. Ziel war diesmal der Osten des Landes. Direkt durch das Tal der Urlaubsregion fließt der Rhein, welcher hier die Landesgrenze zum Fürstentum Liechtenstein bildet. Angeboten wird beim Alpin Marathon ein Marathonlauf (auch als Staffel zu bewältigen) sowie ein Halbmarathon. Durchlaufen wird dabei quasi ein ganzes Land, mit unglaublich vielen unterschiedlichen landschaftlichen Abschnitten.
Gestartet wurde samstagmorgens um 9.00 Uhr bei schon drückenden 21 Grad, kein Wind und Sonne im Rheintal welches von allen Seiten von Bergen eingekesselt ist. Eine schon tolle Kulisse, welche aber noch mehrfach übertroffen werden sollte. Am Rhein entlang ging es zunächst entspannt bis Kilometer 9. Dann bog man in die kleine City von Vaduz ab, die hier "Städele" heißt.
Damit hörte der Spaß auf. Die Berge kamen schlagartig und es ging direkt am Schloss des Fürsten vorbei. Höhenmeter um Höhenmeter wurde genommen. Noch war man in Wäldern unterwegs, die etwas Schatten und damit Kühle boten. Bei km 21 war etwas Verschnaufen angesagt. Die ersten 1100 Höhenmeter waren geschafft und man war jetzt richtig in den Alpen. Die sich nun bietenden Ausblicke waren unvergesslich. Doch es ging zunächst wieder etwas bergab, was aber keine Erholung war. Steile, teils rutschige Wege und Wurzeln ließen keine Höchstgeschwindigkeit zu.
Bei km 25, in einem ganz kleinen Alpendorf namens Steg, war das Halbmarathonziel bzw. Staffelwechsel. Das Ziel wäre von hier nur noch 3 km entfernt, wenn man die Straße genommen hätte. Aber nun wurde es richtig hart. Es gab nur noch wellige Abschnitte, ein ständiges Auf- und Ab, wobei es doch immer höher ging. Von km 32-34 war nur noch Walken möglich. Man fühlte sich in etwa wie ein Steinbock, der von Stein zu Stein hüpft (bloß nicht so elegant). Dann war der höchste Punkt mit 1790 HM erreicht. Danach ging es ab km 35 wieder steil bergab, was Anlass zu Hoffnung gab - den Sprecher im Ziel konnte man auch schon hören. Ca. 200 Meter vom Ziel vorbei ging dann die Strecke aber erst einmal in einem Rundkurs um den Zielort Malbun. Dabei ging es teilweise kurz vor dem Schluss so steil bergauf, dass man richtig übersäuerte. Erst bei km 41 war mit dem Klettern Schluss, 1870 Höhenmeter lagen hinter einem, danach ging es nur noch ins Ziel und ab zur Massage.
Für Michael war der Lauf ein tolles Erlebnis, ohne Muskelkater, was man dringend weiterempfehlen kann. Am Ende standen für ihn 4:28,34 Stunden auf der Uhr. Dies bedeute Platz 58 gesamt (21. M30-35). Es gab 427 Finisher bzw 262 beim HM. Zu der Veranstaltung muss man sagen, dass sie perfekt für Sportler und deren Angehörige organisiert war. Es hat alles gepasst, einziges Manko war, dass es im Ziel kein Bier gab ;-)
Weitere Infos: Veranstalter



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