27.05.18 - 6. Vivawest-Marathon

Geschrieben von: Stefan Losch

Hitzeschlacht im Revier - Felicitas Vielhaber gewinnt den Halbmarathon - TUSEMer mit vielen Altersklassenerfolgen

vivawest18 citaDas Wort "Hitzeschlacht" wird ja gerne in den Mund genommen, sobald das Thermometer die 20°C-Marke übersteigt, doch zählte die diesjährige Auflage des Vivawest Marathon sicherlich zu einem der wärmsten Rennen in der Geschichte unserer Protagonisten. Im Schatten schon um 10 Uhr 26°C und eine schwül-warme Witterung, die sich nachmittags in Gewittern entladen und für einen vorzeitigen Rennabbruch sorgen sollte (von dem allerdings nur die langsamsten Marathonis betroffen waren), machten es den Läuferinnen und Läufern nicht gerade einfach und vereitelte gute Zeiten. Allerdings hatte der Veranstalter für ausreichend Verpflegungspunkte gesorgt und - zusammen mit vielen Anwohnern, die zahlreich an der Strecke standen - Duschen installiert, so dass für Abkühlung zwischendurch gesorgt war.

Die ersten Starts erfolgte mit 20-minütiger Verspätung (geplant 9:30 Uhr) zeitgleich in Gladbeck (10 km) und Gelsenkirchen (Marathon). Birgit Stolle konnte sich über die 10 Kilometer Platz 2 in der W55 sichern. Ihre 55:59 Minuten waren sogar Rang 40 im Gesamtklassement der Frauen. Jutta Scheele wurde von Michael Scheele und Stephan Vogeler eskortiert und finishte nach 1:04:57 Stunden auf Rang 186 (26. W40).

Um 10.30 Uhr erfolgte dann fast pünktlich der Start der Halbmarathonläufer-/innen. Während die Marathonis noch unterwegs waren, finishte Peter Eisermann als erster Tusemer und 2.M45 nach 1:22:38 Stunden auf Platz 8 im Gesamtklassement. Die Form wäre für eine 1:18 gut gewesen, das zeigt einmal mehr die harten Bedingungen. 5 Minuten später (1:27:30)  konnte sich Cita als 1. Frau feiern lassen, danach erreichte Stefan Losch in seiner Eigenschaft als 1:30-Pacer nach 1:29:33 Stunden das Ziel (Rang 26, 2. M50). Ebenfalls noch in die Top50 lief Ralph Michalka in guten 1:31:08 Stunden (Rang 34, 5. M45). Silke Niehues blieb leider nur die Holzmedaille, aber der Altersklassensieg in der W45 war nach 1:34:43 unter Dach und Fach. Kurz darauf erreichte Tobias Plöger die Ziellinie in 1:35:40 (Rang 56, 14. M35). Siliva Michalka gewann in 1:39:26 (Platz 8 in der Frauenkonkurrenz) ihre Altersklasse W50. Es folgten Jörg Gubesch in 2:02:43 Stunden (Rang 704, 101. M50) und Florian Steiner, der 2:23:48 Stunden (Rang 1222, 154. M40) noch im Mittelfeld aller Teilnehmer landete.

Unsere Marathonis Manfred Lipsky, der als 3:30-Pacer unterwegs war, und Holger Peek erreichten nach harten 3:30:08 bzw. 3:57:11 Stunden das Ziel am Musiktheater in Gelsenkirchen und dürsteten dort nach zuckerhaltigen Kaltgetränken. Manfred lief als 3. M45 (Rang 56 gesamt) ebenfalls noch aufs Treppchen, Holger kam auf Rang 144 (23. M40).

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | WDR Video | Fotogalerie Runner's World

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19./20.05.18 - Rock'n'Roll Marathon Liverpool

Geschrieben von: Stefan Losch

Sonne und "Medaillenregen" in Liverpool

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Über das lange Pfingstwochende ging es für eine kleine Gruppe Langstreckler zum Rock'n'Roll Marathon nach Liverpool. Bereits im Vorjahr hatten Claudia Mordas und Matthias Büchel schon teilgenommen und hatten nur Gutes berichtet (siehe hier), so dass es für Stefan Losch, Martin Kels und Holger Peek keine Frage war, sich in diesem Jahr ebenfalls in das Abenteuer "Liverpool" zu stürzen. Mit dabei war ebenfalls wieder Nele Reike sowie Claudias Tochter Ella und Jessica Büchel mit "Maskottchen" Jakob. Nach der Landung am Freitagabend in Manchester mit leider 2,5 stündiger Verspätung ging es direkt mit dem Zug weiter nach Liverpool. Viel Zeit für Unternehmungen blieb aber nicht mehr, so dass am Tagesende nur noch der obligatorische Besuch eines Pubs ("The Empire") mit Karaoke auf dem Programm stand.

Am Samstagmorgen wurden auf dem Messegelände an den Docks die Startunterlagen abgeholt. Recht groß waren die Sicherheitsvorkehrungen. Vor dem Eingang wurden die Taschen und Rucksäcke der Teilnehmer mit Sprengstoffhunden überprüft. Die Marathonmesse an sich hatte eine mittlere Größe, die Ausgabe der Startunterlagen verlief problemlos. Kleine Randnotiz: Statt "Trouble Desk" hieß es positiver "Solutions". Um 10 Uhr Ortzeit ging es dann schon zum "Warming Up" auf die 5 Kilometer Distanz. Während Claudia Ella begleitete, ließen es die anderen halbwegs flott (ungefähr 4er Pace), aber immer noch kontrolliert in Hinblick auf den nächsten Tag angehen. Damit war schon die erste Medaille gesichert. Der Rest des Tages wurde dann mit nicht zu intensivem Sightseeing verbracht, denn die Beine sollten ja am nächsten Tag noch fit sein.

Am Sonntagmorgen ging es dann mit ein paar Minuten Verspätung um 9.00 Uhr für die Halbmarathonis los. Alle 5 Kilometer gab es Kilometerschilder, ansonsten musste man sich nach den Meilenangaben richten oder auf seine GSP Uhr verlassen. Nach einer kleinen Schleife im Innenstadtbereich ging es nach Osten Richtung Sefton Park und am Ufer des Flusses Mersey wieder zurück. Es sollte der Tag von Claudia Mordas werden. Während Matthias, nicht in Bestform, sich mit einer 1:17:46 begnügte, was in Platz 11 resultierte, und Stefan Nele begleitete, die ihren überraschenden dritten Platz aus dem Vorjahr in 1:26:47 Stunden verteidigen konnte, lief kurz darauf Claudia in 1:28:18 als 4. Frau und mit persönlicher Bestzeit über die Halbmarathondistanz ein. Und das mit 51 Jahren! Der vorläufig krönende Abschluss einer bisher sehr erfolgreichen Saison mit zwei Meisterschaftsmedaillen.

Unserer Marathonis Martin und Holger hatten deutlich mehr zu kämpfen als die Halbmarathonis. Zudem plagte Martin eine leichte Zerrung im hinteren Oberschenkel. Der Start erfolgte eine Stunde nach den Halbmarathonläufern, da gingen die Temperaturen schon Richtung 20°C. Zunächst ging es in einer Schleife nach Nordwesten Richtung Fussballstadion, bevor man dann nach ca. 10 Meilen wieder auf die Halbmarathonstrecke kam, die dann - bis auf einige kleinere Schlenker im Park - identisch mit denen der Halbmarathonis blieb. Am Ende konnte Martin doch noch ohne größere Probleme in 3:26:01 Stunden auf Platz 186 finishen. Holger "rettete" sich mit 3:57:35 (Platz 760) knapp unter 4 Stunden ins Ziel.

Als Belohnung für die Finisher gab es eine ausgefallene Medaille mit einem "Spinning Wheel" sowie eine wirklich üppige Zielverpflegung (Wasser, diverse isotonische Getränke, Bananen, Chips und Weingummi). Dann ging es dann weiter zum Platz am Riesenrad mit einer großen Bühne, wo Live-Acts spielten und auch die Siegerehrungen (Plätze 1-3 gesamt) durchgeführt wurden. Hier konnte man sich auch seine zusätzlichen Medaillen abholen, die "Remix" in Form einer E-Gitarre, wenn man am Vortag den 5er gelaufen war, sowie die "Encore" für die Wiederholungstäter.

Später abends wurde besagte Bar vom Freitagabend noch einmal ausgiebig in Beschlag genommen, bevor es dann am Montag mit einen etwas längeren Aufenthalt in Manchester (wo im Übrigen am Sonntag der Great Manchester 10k Run mit Mo Farah als Sieger stattgefunden hatte) wieder zurück in die Heimat ging. Alles in allem war es ein perfektes Wochenende mit tollem Wetter, das so oder in ähnlicher Form gerne wiederholt werden kann.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage

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