Ergebnisse

Ergebnisse unserer Läufer/innen und kurze Laufberichte

09.12.18 - 15. Mülheimer Rennbahn-Crosslauf

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Geschrieben von: Markus Uhlendahl

Nachdem im Vorjahr der Mülheimer Rennbahn-Crosslauf abgesagt wurde, fand in diesem Jahr wieder eine weitere Ausgabe dieses Laufs statt. Trotz geringer Voranmelderzahlen von wenigen dutzend Läufern pro Distanz, standen zum Startschuss erfreulicherweise dann doch mehr Läufer an der Startlinie. Der Kurs geht weitestgehend über Wiese mit einer wenige hundert Meter langen Schleife durch Sand. Der Sand war nach den heftigen Regenschauern in der Nacht voller Wasser und erforderte einigen Kraftaufwand insbesondere auf der Zielgeraden als noch Gegenwind und ein Platzregen hinzu kam.

Im Volkslauf über 4,1 km, dessen Kurs wegen des Regens leicht modifiziert und gekürzt wurde, ging Markus Uhlendahl für den TUSEM an den Start. Nach einem verbummelten Start fand er zu keiner Zeit so richtig ins Rennen. Nach 16:42 min erreichte er das Ziel (11. Mann). Bleibt zu hoffen, dass Markus nächste Woche bei den Regionalmeisterschaften in Werden frischer an den Start kommt.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | Ergebnislink

   

02.12.18 - 106. Bertlicher Straßenläufe

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Geschrieben von: Michael Scheele

bertlich 2018 dezAn diesem total verregneten Sonntag zog es trotz widrigster Verhältnisse doch noch eine Handvoll Tusemer ins nahe Bertlich. Neben Dauerregen gab es zudem den bekannten Wind aus allen Richtungen.

Um 11.00 Uhr fiel der Startschuss für den 7,5km-Lauf. Johannes Kruse mit Kim Siebgens und Michael Scheele gingen auf die Strecke, und beide Männer schafften es unter die Top 10. Johannes wurde 7. gesamt in 31:15 Minuten und konnte sich den Läuferpokal als AK Sieger der M30 sichern. Michael wurde 9. in 32:07 min und damit 2. der M40. Kim lief ihren ersten Wettkampf über 5 km und belegte Platz 2 in der WHK in 43:22 Minuten.

Beim anschließenden 5km-Lauf lief das Ehepaar Uhlendahl gemeinsam vom Start bis zum Ziel in einer Zeit von 25:56 Minuten. Markus wurde 7. der M45 und Cathrin 3. der W45.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage

   

02.12.18 - Nordrhein Crossmeisterschaften

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Geschrieben von: Stefan Losch

Gold für Silke Niehues!

silke cross 2018"Bestes" Cross-Wetter (Wind und Regen bei aber milden 13°C) erwartete die Teilnehmer bei den diesjährigen Crossmeisterschaften des Leichtathletik Verbandes Nordrhein, die im Willy-Lemkens-Sportpark in Sonsbeck ausgerichtet wurden.

Die Seniorinnen, die im letzten Rennen des Tages um 15.00 Uhr an den Start gingen, fanden also eine schon völlig umgepflügte Strecke vor. Hier konnte sich Silke auf der ca. 3050 m langen Strecke mit einer Zeit von 14:34 Minuten in der W45 klar gegen 6 Konkurrentinnen durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

In der W15 startete schon am Vormittag Klara Höffelmann. Sie benötigte für die 3050 m 15:03 Minuten und landete damit auf Platz 8.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | LV Nordrhein (Ergebnisse)

   

18.11.18 - Zevenheuvelenloop

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Geschrieben von: Stefan Losch

Ein Weltrekord und zwei persönliche Erfolge

nijmegen 2018 1Noch längst nicht so von Deutschen überrannt wie der Venloop ist der Zeven-Heuvelen-Loop in Nijmwegen, eine weitere holländische Kultveranstaltung, die 1984 mit knapp 500 Teilnehmern ihren Anfang nahm und der größte und schnellste 15km-Lauf der Welt ist. Und er macht seinem Namen (sieben Hügel) erstaunlicherweise alle Ehre. Die 15km-Strecke ist welliger als der ebenso lange Silvesterlauf von Werl nach Soest über die B1.

Markus Uhlendahl hatte Stefan Losch diesen Lauf zum Geburtstag geschenkt, und so machten sich beide am Sonntagmorgen kurz vor 10.00 Uhr auf nach Holland. Von einem P+R Parkplatz im Norden von Nijmwegen ging es dann per Shuttle-Bus problemlos zum Veranstaltungsgelände. Etwas Suche erforderte die Ausgabe der Startunterlagen, aber ansonsten war alles sehr gut organisiert. Zahlreiche Tiefgaragen fungierten als Umkleiden, die Kleiderbeutel konnten in Startnähe abgegeben werden, und vor den zahlreichen, gut über die Straßen verteilten Dixi-Klos gab es nicht die sonst üblichen Riesenschlangen.

Bei knackigen 5°C und strahlend blauem Himmel fiel exakt um 13.00 Uhr der Startschuss, und abertausende Läuferinnen und Läufer machten sich alleine in der 1. Startwelle auf den Weg. Am Ende sollte es über 20.000 Finisher geben. Stefan und Markus starteten mit Meldezeiten unter 60 min. aus dem blauen Block direkt hinter dem Eliteblock, standen dort aber mehr im Mittelfeld. Wegen der Fülle brauchte es einige Zeit, um seinen Rhythmus zu finden, und immer war eine große Traube an Läufern in unmittelbarer Nähe - man fühlte sich an die großen Stadtmarathons erinnert. Abgesehen von den sieben Hügeln ging es aber die ersten 5 Kilometer tendenziell bergan und die letzten 5 Kilometer tendenziell bergab, so dass ein verhaltener Start nicht unbedingt die schlechteste Option war.

Stefan wollte nach langer Wettkampfabstinenz den Lauf primär genießen, eine Zeit unter 60 Minuten sollte es aber schon sein und insgeheim erhofft war eine 3:50er Pace (mit diversen Zipperleins, dem aktuellen Trainingsstand und einem Eisenspeicherwert von 32 schon eine Herausforderung). Markus war zuletzt auch nicht wirklich schnell unterwegs und sah sich eher bei 1:06 Stunden. Für beide endete der Lauf sehr zufriedenstellend. Stefan erreichte mit  57:16 Minuten (Platz 438 gesamt, 17. M50)  seine heimliche Wunschzeit, und Markus war in 1:03:54 Stunden (Platz 1642, 189. M45) auch deutlich schneller unterwegs als gedacht. Beide werden sich aber über einen schönen Muskelkater morgen freuen dürfen.

In ganz anderen Sphären war die Elite unterwegs. Nach 2010 fiel der Weltrekord über 15km erneut in Nijmwegen, trotz der nicht so flachen Strecke. Bei 41:04 Minuten steht er nun, erzielt von Joshua Cheptegei (Uganda). Schon bei km 5 konnten die Pacer nicht mehr folgen, und auf dem letzten Kilometer lief er sage und schreibe 2:27 min/km. Richard Ringer kam in 43:40 Minuten auf Platz 4. Die ersten 3 Frauen liefen 47er Zeiten.

Die Stimmung konnte zwar nicht ganz mit Venlo mithalten, aber an der Strecke, die in einer großen Schleife in Richtung Südsosten aus Nijmwegen heraus durch ein bewaldetes Gebiet (alle Straßen breit genug und asphaltiert) führte, standen auch an den abgelegeneren Streckenteilen zahlreiche Zuschauer. Nach dem Lauf ging es für beide natürlich noch in die Innenstadt für das obligatorische Hollandgedeck, Fritten und Frikandel speziaal.

Am Vorabend startete übrigens schon die Zevenheuvelennacht über 7 Kilometer. Vielleicht eine Idee für ein langes Wochenende in Holland mit Lauf-Doppelpack.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | TV-Zusammenfassung (NL) | Laufreport

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